TANZ ZWEI

24.01.2026 20:00

Unsere neue TANZ-Reihe geht in die zweite Runde. Mit TANZ möchten wir auch dieser Kunstform mehr Raum geben. Daher laden wir Sie herzlich zu TANZ ZWEI am 24.01.26 ein. Dieser Abend wird von fünf professionellen Tänzer:innen gestaltet. Das Publikum darf sich auf vier Tanzstücke freuen:

„pożegnania i powroty”

„pożegnania i powroty” (dt. „Abschiede und Rückkehr”) ist ein Tanzsolo, ein sehr persönliches Werk. „Es entstand als Reaktion auf das Gefühl, zwischen meiner Heimat und den neuen Zuhause, die ich mir ständig aufbaue, hin- und hergerissen zu sein. Es ist zu einem Abschiedsritual und einer Möglichkeit geworden, Erinnerungen an Menschen und Orte abzurufen, die mir einst unersetzlich erschienen.” Tatiana sucht nach Antworten auf ihr Thema in der Verkörperung, insbesondere im Herz Chakra und in den Armen. Das Solo ist eine Übersetzung ihrer Erinnerungen und der damit verbundenen Empfindungen in Tanz. Es schafft Raum für Nostalgie und feiert gleichzeitig Neuanfänge. „pożegnania i powroty” war Teil des Solo Dance Contest (Gdański Festiwal Tańca) und des U:New Dance Wave Festivals in Warschau.

Choreografie und Tanz: Tatiana Śpiewak
 

 

 

Lib(e)ro

In diesem Tanzstück treffen drei Menschen aufeinander, inmitten einer Bibliothek, umgeben von Schätzen des Wissens, der Geschichten und der kulturellen Identität. Bücher sind Sinnbilder für unser gemeinsames Erbe, das es zu bewahren gilt. Im Verlauf des Stücks verwandelt sich die Bühne sinnbildlich in eine Arche. In einer Welt voller Unsicherheit wird sie zum Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und den Schutz des kollektiven Wissens. „Lib(e)ro“ erzählt von Aufbruch, Freiheit und Solidarität. Ein poetisches Spiel, das zeigt, dass nur gemeinsam das Wissen gerettet und in eine neue Zukunft getragen werden kann.

Choreografie: Davina Wölfle-Obitz
Tanz:
Viviane Cécile Hummel, Emmanuel Ramos, Davina Wölfle-Obitz

Foto: © Bernd Hentschel

 

 

 

''Unwoven – der Pfad zurück''

Das Solo erforscht die inneren Stufen des Pfades zur Befreiung, inspiriert von der buddhistischen Geistes-Schulung des Lamrim („Stufen des Pfades“). Der Tanz wird zu einer körperlichen Meditation über das Lösen von Verstrickungen, das Erkennen der eigenen Natur und das Aufscheinen von Mitgefühl und Weisheit.

 

Choreografie und Tanz: Viviane Cécile Hummel

 

 

 

„Ventil Management“

„Ventil Management" ist ein Solo, das sich zwischen Tanz und Theater bewegt, begleitet von einem Text von Joy Otekpen. Für das Stück haben sie sich mit dem Thema Wut auseinandergesetzt und die verschiedenen Facetten beleuchtet. Denn wir verteufeln Wut so oft, dennoch gehört sie zu uns Menschen wie jedes andere Gefühl. Wenn wir weinen, ist das ein Ausdruck von Traurigkeit, Stress oder Freude - lediglich ein Ventil, um Angestautes herauszulassen. Warum verurteilen wir die Wut, die aufkommt und ausbricht, wenn das im Grunde das Gleiche ist?Gefühle - okay, aber Wut nicht, denn sie kann Zerstörung hervorrufen, wir haben Angst vor ihr.

Dabei ist das Entladen der Wut doch nur ein Ventil, genau so wie wenn man weint. Sie ist immer in uns, so wenig wie wir es auch wollen. Also ist die Frage: Wie lassen wir sie raus? Tänzer Leander Emanuel und Joy Otekpen, als „innere und äußere Stimme“, tauchen tief ein in das unbeliebte Gefühl. Sie drehen und wenden es, von innen nach außen, und verzweifeln schier bei dem Versuch, die Wut zu verstehen, bis sie am Ende doch noch eine Antwort finden. Oder?

Choreografie und Tanz: Leander Emanuel

Text und Stimme: Joy Otekpen

Foto: © Günter Seeger

 

 

Eintrittspreise:
Normalpreis: 22,50 €
Ermäßigt und Förderverein: 17,90 €

Preise außerhalb der GEMS und bei Onlinetickets zzgl. Vorverkaufsgebühr!

Onlinetickets

Ort: Kulturzentrum GEMS, Mühlenstrasse 13, 78224 Singen

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