DER VERLORENE ,MANN
06.08.2026 21:15
Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
DER VERLORENE MANN erzählt eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, Erinnern und Vergessen, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist. DER VERLORENE MANN erzählt von einer Ehe, die durch ein überraschendes Echo aus der Vergangenheit aus ihrer festgefahrenen Routine gelockt und mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert wird. Im Mittelpunkt des mit großem Feingefühl und leisem Humor inszenierten Films steht eine Demenzerkrankung, und doch geht es weniger um das medizinische Leid als vielmehr um Liebe und Identität, darum, wie Beziehungen selbst im fortgeschrittenen Alter wachsen – und wie man dem Alter und der eigenen Vergänglichkeit noch so viel Leben wie möglich abtrotzen kann. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.
D 2025; Regie: Welf Reinhart; mit Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner u.a.; Länge: 106 Min.; FSK: 12 (Deskriptoren: belastende Themen); CinemaScope; Dolby Digital
EP: € 9.00
KEINE KARTENRESERVIERUNG MÖGLICH, NUR ABENDKASSE.
KASSENÖFFNUNG: EINE STUNDE VOR VORSTELLUNGSBEGINN.
BEI SCHLECHTEM WETTER FINDET DIE VORSTELLUNG IM SAAL DER GEMS STATT.