WER WEISS SCHON, WAS EIN LEBEN IST?
11.10.2026 11:00
Veranstalter / Text: Weitwinkel-Kommunales Kino Singen e.V.
‚LEBENS-BILDER/KUNST-BILDER‘ # 1 | REGIE: ANNELIE BOROS & VERA BRÜCKNER
● WW spürt in einer losen Reihe der filmischen Gestaltung verschiedener biografischer Portraits von künstlerisch tätigen Frauen verschiedener Generationen nach:
„Sie wird in den Biografien so unterschiedlich beschrieben – ich weiß einfach nicht, wie ich sie spielen soll“, spricht die (reale) Schauspielerin Katharina Stark und markiert den zentralen Ausgangspunkt dieses hybriden Dokudramas über Paula Modersohn-Becker (1876-1907), die ihr kurzes, intensives Leben der Malerei widmete und heute zu einer Wegbereiterin von Moderne und Expressionismus gilt. “Zum 150. Geburtstag der Malerin begibt sich die junge Schauspielerin für ein fiktives Biopic auf eine Reise nach Paris und Worpswede, um dem Schaffen und der Person Modersohn-Becker näher zu kommen. An den Orten, die Modersohn-Beckers künstlerisches Werk und Leben beeinflusst haben, entsteht eine persönliche Verbindung zwischen der Künstlerin und der Schauspielerin. Philosophische Fragen und weibliche Selbstbestimmung spielen dabei ebenso eine Rolle wie der Kreis der Künstler*innen, der Modersohn-Becker nachhaltig prägte. Der Film verbindet dokumentarische Inhalte [Interviews mit internationalen Expert*innen, Zitate aus Tagebüchern und Briefen der Künstlerin] mit Spielszenen, in denen Katharina Stark die Rolle der Paula Modersohn-Becker übernimmt.“[n. filmportal.de/Visionkino] | Der Film des Münchner Regie-Duos Annelie Boros (*1991) und Vera Brückner (*1988) sucht einen neuen Zugang zum biografischen Erzählen und entstand „in Zusammenarbeit mit dem Worpsweder Museumsverbund und dem Paula Modersohn-Becker Museum“(PH). Die Dreharbeiten fanden 2025 in Worpswede, Bremen, München, Paris statt.
Als Duo inszenierten die beiden gebürtigen Münchner Regisseurinen und Autorinnen Annelie Boros (*1991) und Vera Brückner (*1988), die beide 2020 bzw. ‘21 ein Studium der Dokumentarfilmregie und Fernsehpublizistik an der HFF München abschlossen ihr Langfilm-Dokudrama, zu dem parallel der mittellange Dokumentarfilm „Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse“(53 Min.) entstand.
„Eine junge Schauspielerin spürt dem Leben der Malerin Paula Modersohn-Becker nach. Die poetische Mischung aus Doku und Fiktion erzählt von Freiheit und Selbstbestimmung. Ein intelligentes Porträt zum 150. Geburtstag einer unkonventionellen Frau.“_(3Sat, Kulturzeit)
“Eigenwillige Doku-Fiktion über das Leben der Malerin Paula Modersohn-¬Becker als feministisches Manifest, (..) ein unkonventionelles Porträt einer unkonventionellen Künstlerin “_(epd-film.de)
Deutschland 2026 | doku-fiktionale Form | Buch & Regie: Annelie Boroș und Vera Brückner | Originaldrehbuch: Anja Salomonowitz | Bildgestaltung: Janne Ebel | Montage: Nina Ergang | Szenenbild: Marie-Luise Balzer/Paula Meuthen | Maskenbild: Sabine Hehnen-Wild | Kostümbild: Mara Laibacher/Leon Körösi | Komposition/Musik: Nils Wrasse | Originalton: Cornelia Böhm | Animation: Franziska Unger | Sounddesign: Mariia Miasoedova | Darsteller*innen: Katharina Stark, Enno Trebs, Merlin Rose, Dominique Devenport, Florian Lukas / Interviewpartner*innen: Marie Darrieussecq, Beate C. Arnold, Dr. Frank Schmidt, Dr. Henrike Hans, Prof. Dr. Julia Voss, Dr. Diane Radycki, Dr. Ingrid Pfeiffer | Produzenten: Matthias Greving, Kirsten Lukaczik | In Zusammenarbeit mit: (u.a.) Worpsweder Museumsverbund, Paula Modersohn-Becker Museum | DCP/1:1,66 | Farbe | DD5.1 | OF/D | ‚FSK-Deskriptoren: belastende Szenen‘ | FSK: 6 J. | 95 Min.
EP: € 5.00
Erm.: € 3.00
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