AMRUM ist ein Ausnahmeprojekt, ein liebevolles Geschenk, das Fatih Akin seinem guten Freund und Mentor Hark Bohm macht. Ursprünglich vorgesehen als letzte Regiearbeit des legendären Regisseurs und Autors Bohm, wurde die autobiografische Geschichte eines Zwölfjährigen auf der Nordseeinsel in den entbehrungsreichen letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs schließlich doch von dem international gefeierten Filmemacher übernommen. Das Ergebnis ist ein zärtlicher, packender und ungemein persönlicher Coming-of-Age-Film, wie man ihn sich von Akin wohl nicht hätte vorstellen können.